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Endlose Vergiftung der Bode beantragt

01. 11. 2021

Tief irritiert mussten wir aktuell den öffentlich ausliegenden Antrag zur unbefristeten Einleitung von industriellen Abwässern in die Bode zur Kenntnis nehmen. Nicht erst seit Erscheinen des GEK ,,Untere Bode,, im Jahr 2013 steht fest, dass die Ziele der EU-Wasserrahmenrichtlinie  unerreichbar sind, solange die giftigen Einleitungen in Stassfurt fortdauern. Die Prognosen des GEK hinsichtlich wiederkehrender  Fischsterben  wurden in der Vegangenheit auf traurige Weise immer wieder bestätigt. Vor dem Hintergrund der 2027 endgültig ablaufenden Frist zur Umsetzung der WRRL sind wir sehr erstaunt, dass das LvwA den Antrag auf unbefristete Einleitung nicht sofort zurückwies. Seit vielen Jahren wurden lediglich Absichtserklärungen zur Ergreifung von Maßnahmen zur Verbesserung der Situation in Stassfurt abgegeben, tatsächlich erfolgt ist jedoch faktisch nichts.Wir werden uns in Wahrung unserer satzungsgemäßen Aufgaben im Rahmen der öffentlichen Beteiligung einbringen und bereiten uns parallel zugleich auf den uns  wahrscheinlich erscheinenden Genehmigungsfall vor. Auch wenn die Dimensionen sich unterscheiden, so betrachten wir die Einleitungen in Stassfurt als das ,,Sandoz,, der Bode. Im Jahr 2021 muss niemand mehr giftiges Abwasser  in unseren  Flüssen entsorgen, moderne Technologien verbannen dies in die Vergangenheit, vorausgesetzt, der Wille dazu besteht und die Vorgaben des Umweltrechts werden entsprechend gewichtet. Ökonomie und Ökologie lassen sich in Stassfurt beispielhaft vereinen.

 

Bild zur Meldung: Auszug GEK ,,Untere Bode,, S.127

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