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Steht Sachsen-Anhalt wirklich früher auf?

03. 02. 2021

Vielerorts war lange zu lesen, dass Sachsen-Anhalt das ,,Land der Frühaufsteher,, wäre.

Mit Blick auf den Zustand der Fliessgewässer und die Herangehensweise in Sachen WRRL und FFH-RL sehen wir das deutlich anders. Während beispielsweise in Niedersachsen der Bau von Sohlgleiten in Flüssen  favorisiert wird, sehen wir uns von dieser wertvollen und allseits zweckdienlichen Lösung weit entfernt.Immer wieder werden die vom GEK geforderten Sohlgleiten abgelehnt und zur Begründung der Hochwasserschutz herangezogen. Wahr ist, dass  GEK hochwasserneutral bzw. -verbessernd ,unter Beachtung der FFH-Belange und unter  permanenter Mitarbeit des LHW  erarbeitet werden(hier)

und explizit  den Bau von Sohlgleiten fordern.

An der Bode soll dies  aus genanntem Grund jedoch nicht möglich sein, während  an anderen  hochwassergefährdeten Flüssen seit Jahren Sohlgleiten errichtet wurden und werden.(hier)

Wie gefährlich Wehre werden können, mussten die Bürger von Groß Quenstedt bereits schmerzlich erfahren. (hier)

Der Direktor des LHW qualifizierte in der Presse auch das seit Jahren geöffnete Wehr Oschersleben als ...eine Schwachstelle  im Hochwasserschutz, die  mit dem Abriss beseitigt wird.(hier)

In Niedersachsen werden Sohlgleiten zugleich  derart ausgestaltet, dass sie  als  Laichareale für  Kieslaicher nutzbar sind, mit Blick auf die Erhaltungsziele des Natura 2000-Gebietes  und allen  anderen Kieslaichern eine höchst wertvolle Maßnahme. Vor diesem Hintergrund stellen wir uns die Frage, ob Sachsen-Anhalt tatsächlich früher aufsteht und sehen den  bangen Blick Richtung Himmel durchaus als gerechtfertigt.

 

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