Großes Bruch fast vollständig trocken
Die ausbleibenden Niederschläge zeichnen im Großen Bruch mittlerweile ein desaströses Bild. Neben den Beiläufern des Großen Grabens sind mittlerweile auch die ganz kleinen Meliorationsgräben vollständig trockengefallen, so dass auch hier kein aquatisches Leben mehr möglich ist. Problematisch ist der aktuelle Zustand auch mit Blick auf die verbliebenen Torfschichten, die nach Austrocknung final zusammensacken und sodann kein Wasser mehr aufnehmen können, so dass auch die spezialisierten Tier-und Pflanzenarten ihren Lebensraum endgültig verlieren. Vor diesem Hintergrund wäre es mehr als erfreulich, wenn die zaghaften Bemühungen einer Wiedervernässung des Großen Bruches endlich Fahrt aufnehmen würden, um zu retten, was noch zu retten ist. Einzig das alte Schöpfbecken bei Pabstorf bietet noch einige Zentimeter Wassertiefe als Rückzugsraum, der jedoch ohne nennenswerte Niederschläge sehr bald verloren geht.
Bild zur Meldung: Trockengefallener Meliorationsgraben im bruch Foto. IG Bode-Lachs e.V